Der Silvretta-Stausee
Ein hochalpiner Fjord der Extraklasse
Ein hochalpiner Fjord der Extraklasse
Am Scheitelpunkt der legendären Silvretta-Hochalpenstraße, auf stolzen 2.030 Metern Seehöhe, öffnet sich eine Szenerie, die man eher in Skandinavien als in den Zentralalpen vermuten würde: der Silvretta-Stausee. Das türkisfarbene Wasser, das je nach Lichteinfall fast milchig-blau schimmert, liegt eingebettet zwischen den massiven Felsflanken der Silvretta-Gruppe. Es ist ein Ort, an dem die Luft dünner, die Farben intensiver und die Stille der Berge greifbar wird.
Der Stausee ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie harmonisch ein Bauwerk der Energiegewinnung in die Landschaft integriert werden kann. Seit seiner Öffnung für die Öffentlichkeit im Jahr 1954 ist er weit mehr als nur ein Wasserspeicher:
Wandern am Ufer des Riesen:
Ein gemütlicher Rundweg führt einmal komplett um den See. Es ist die ideale Tour für alle, die das Hochgebirgspanorama ohne große Steigungen genießen möchten. Wer es anspruchsvoller mag, nutzt den See als Basislager für Touren auf den berühmten Piz Buin – den höchsten Berg Vorarlbergs.
Petri Heil im Hochgebirge:
Gemeinsam mit dem benachbarten Kops- und Vermunt-Stausee bildet das Gewässer ein wahres Paradies für Angler, die in der klaren, kalten Höhe ihr Glück versuchen.
Die spektakuläre Kulisse des Sees dient regelmäßig als Bühne für Veranstaltungen, die Kontraste lieben:
Silvretta Classic Rallye:
Wenn der Chrom der historischen Fahrzeuge mit den Schneefeldern der Gletscher um die Wette glänzt, verwandelt sich das Seeufer in ein lebendiges Museum der Automobilgeschichte.
Silvretta-Bike-Safari:
Für Mountainbiker ist der See ein zentraler Knotenpunkt auf der Route durch die Silvretta – ein Ort zum Krafttanken vor der nächsten Abfahrt.
Rund um den See laden Berggasthöfe und Hütten zur Einkehr ein. Hier schmecken die regionalen Köstlichkeiten – vom Montafoner Sura Kees bis zum kräftigen Gulasch – gleich noch einmal so gut, während man den Blick über das stille Wasser und die schroffen Dreitausender schweifen lässt.
Fazit für Genießer:
Der Silvretta-Stausee ist eine meisterhafte Symbiose aus menschlicher Ingenieurskunst und unberührter Gebirgswelt. Er ist der Beweis, dass Technik die Schönheit der Natur nicht stören muss, sondern sie sogar zugänglich machen kann. Ein Sehnsuchtsort auf 2.000 Metern, der durch seine Klarheit und Erhabenheit jeden Besucher sofort in seinen Bann zieht.
Fotos: hetedhetorszag.hu / bestviewpoints.com / hotel-hirschen-dornbirn.at / almenrausch.at